Die Fächerstadt von oben

Vom Schlossturm öffnet sich der Blick über den Fächer Karlsruhes

Der Blick vom Schloss über die Achsen der Stadt zeigt, worum es auf Karlsruheerleben geht: Karlsruhe als gewachsenes Stadtbild aus Linien, Plätzen, Dächern, Grünräumen, Licht und Bewegung.

Karlsruhe im Blick

Ein persönliches Stadtporträt in Bildern

Karlsruheerleben zeigt Karlsruhe nicht als schnelle Sehenswürdigkeiten-Liste, sondern als gewachsene fotografische Dokumentation: mit Stadtteilen, Plätzen, Brunnen, Architektur, Natur, Wasser, Licht und stillen Momenten.

Karlsruher Stadtteile fotografisch entdecken

Stadtteile entdecken

Karlsruhe besteht aus vielen gewachsenen Orten – jeder mit eigener Geschichte, eigenem Charakter und eigenen stillen Motiven.

Stadtteile ansehen
Karlsruher Plätze und Stadträume

Plätze und Stadträume

Blickachsen, offene Räume und ausgewählte 360°-Panoramen – vom Zentrum bis in die Stadtteile und Ortsteile.

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Brunnen und Wasserspiele in Karlsruhe

Brunnen und Wasserorte

Historische Brunnen, moderne Wasserspiele und kleine Wasserstellen zeigen eine eigene, oft übersehene Seite der Stadt.

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Willkommen bei Karlsruheerleben

Karlsruhe sehen, wie es im Alltag oft übersehen wird

 

Seit dem 28. Dezember 2012 dokumentiert Jürgen Weissgerber Karlsruhe in Fotos, Videos und 360°-Panoramen. Im Mittelpunkt stehen Stadtteile, Plätze, Brunnen, Architektur, Natur, Stadträume und jene Details, die im Alltag oft übersehen werden. Karlsruheerleben ist ein privates, unabhängiges Fotoprojekt – ein persönlicher Blick auf eine Stadt, die sich ständig verändert und zugleich viele vertraute Orte bewahrt.

Die Seite wird laufend erweitert. Neue Motive, überarbeitete Stadtteilseiten, Plätze, Brunnen und Sonderseiten kommen Schritt für Schritt hinzu.

Projektbereiche

Karlsruhe entdecken

Die wichtigsten Bereiche der Stadt-Dokumentation führen zu den wachsenden Galerien, Panoramen und Videoseiten.

Staatliches Naturkundemuseum Karlsruhe am Friedrichsplatz
Karlsruhe

Naturkundemuseum Karlsruhe

 

Das Staatliche Naturkundemuseum Karlsruhe gehört zu den markanten Gebäuden rund um den Schlossplatz. Die klassisch gegliederte Fassade mit ihren symmetrischen Fenstern und dem zentralen Eingangsbereich prägt das Bild dieses Bereichs der Innenstadt. Im Vordergrund sorgt der Brunnen mit seiner hohen Fontäne für Bewegung und Tiefe im Bild. Die geschwungenen Beckenränder führen den Blick direkt auf das Gebäude und schaffen eine klare Bildachse. Die Kombination aus Wasser, gepflegten Grünflächen und historischer Architektur zeigt das Museum nicht isoliert, sondern eingebettet in den öffentlichen Raum. Das Naturkundemuseum steht für Wissenschaft und Forschung, ist aber gleichzeitig ein offener Ort mitten in der Stadt – gut erreichbar, gut sichtbar und fest verankert im kulturellen Leben Karlsruhes.

Fotogalerie

Karlsruhe – Architektur und Landschaft

 

Am Carl-Friedrich-Brunnen richtet sich der Blick auf das Schloss – Ursprung der barocken Stadtanlage und Zentrum des Fächergrundrisses. Wasserfläche und Schlossachse bilden hier eine klare, fast zeitlose Komposition. Die Europahalle steht für die großen Veranstaltungen der Stadt – Sport, Kultur und gemeinsame Erlebnisse unter markanter Architektur. Aus der Drohnenperspektive zeigt sich der Citypark als junges, urbanes Quartier: moderne Wohnbauten, großzügige Grünflächen und klare Wegeführungen. Der See im Citypark bringt Ruhe in die Geometrie – ein Spiegel für Himmel und Architektur zugleich. Die Günther-Klotz-Anlage hingegen ist Landschaftspark: weite Wiesen, alte Bäume und offene Räume prägen das Bild. Im Garten der Religionen schließlich verdichtet sich der Gedanke des respektvollen Miteinanders – ein stiller Ort der Begegnung unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Karlsruhe erscheint hier als Stadt der klaren Linien und offenen Räume – historisch gewachsen und zugleich modern gestaltet.

Stadtraum

Indianerbrunnen am Werderplatz

 

Der Indianerbrunnen am Werderplatz wurde 1927 fertiggestellt. Entworfen hatte ihn der Karlsruher Stadtbaudirektor Friedrich Beichel, ausgeführt wurde die Skulptur von August Meyerhuber aus Travertin. Der Brunnen verdeckt eine bereits 1925 errichtete öffentliche Toilettenanlage, die aufgrund der damaligen Kanalisation nicht vollständig unterirdisch angelegt werden konnte. Gleichzeitig dient er als Marktbrunnen für den Werderplatz. Die Skulptur zeigt zwei Gesichter: Auf der zur Johanniskirche gewandten Südseite das ernste Gesicht eines Sioux-Indianers, auf der gegenüberliegenden Seite das lächelnde Porträt Friedrich Beichels selbst. Als der Entwurf 1924 veröffentlicht wurde, kam es im Stadtteil zu Protesten. Teile der Bevölkerung wollten nicht als „Indianer“ bezeichnet werden – eine Bezeichnung, die im Umfeld des Eisenbahnerviertels auch abwertend verstanden wurde. Heute hat sich der Begriff gewandelt: Die Bewohner der Südstadt werden noch immer als „Südstadt-Indianer“ bezeichnet – inzwischen häufig mit einem gewissen Stolz. Der Brunnen ist Teil des Südstadt-Wappens und steht unter Denkmalschutz.

Über den Autor

Jürgen Weissgerber

Jürgen Weissgerber

hat viele Jahre in Karlsruhe gelebt und begleitet die Stadt seit 2012 fotografisch. Karlsruheerleben ist eine langfristige Dokumentation von Architektur, Stadträumen und Wandel – aus persönlicher Verbundenheit und mit bewusstem Blick.

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